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Secret Prague: Geheimtipps für die Karlsstadt

Prag hat mich schon immer fasziniert: Die Stadt hat einfach eine unfassbar lange Geschichte und dazu noch eine, die von Kaisern bestimmt war – besonders von einem: Karl IV. Die Altstadt Prags zeigt dabei noch den Charme vergangener Zeiten und auch sonst lässt sich in der heutigen tschechischen Hauptstadt vieles aus den letzten Jahrhunderten entdecken. Prag ist ein Gefühl, das für mich durch seine Geschichte bestimmt ist. Heute möchte ich mit euch meine vier Geheimtipps teilen, die ihr unbedingt ausprobieren müsst, sollte es euch einmal nach Prag verschlagen.

Das Speculum Alchemiae

Speculum Alchemiae Prague

Ganz oben auf der Liste von faszinierenden Dingen steht für mich das Speculum Alchemie: Ein wiederentdecktes Alchemisten Labor aus dem 16. Jahrhundert. Das Haus, unter dem es versteckt wurde, ist das inzwischen zweitälteste von Prag und im ehemaligen Jüdischen Viertel der Stadt gelegen. Wer auf Geheimgänge, aufklappbare Bücherregale und Sagen und Legenden steht, der muss sich dieses einmalige Museum unbedingt anschauen. Aber auch unter (wissenschaftlich) historischer Perspektive ist das Speculum Alchemiar definitiv einen Besuch wert. Wenn euch mein Besuch des alten Alchemisten Labors interessiert, könnt ihr hier meinen Reisebericht mit detaillierten Hintergrundinfos lesen.

Wo? Haštalská 1, 110 00 Staré Město

Alter Jüdischer Friedhof

Alter Jüdischer Friedhof Prag

Das jüdische Museum in Prag ist mit Sicherheit kein Geheimtipp, trotzdem aber definitiv einen Besuch wert. Ich kannte das Museum bei meinem zweiten Besuch schon, den Alten Jüdischen Friedhof allerdings nicht. Er zählt zu den historisch bedeutendsten jüdischen Friedhöfen Europas und geht auf die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts zurück. Ich finde, dass Friedhöfe wahnsinnig spannende Orte sind, weshalb ich auf fast allen meinen Reisen mindestens einen Besuche. Weil ich das Museum schon kannte, wollte ich mir aber eigentlich nur den Friedhof anschauen, was aber leider nicht mehr möglich ist. Dachte ich zumindest, bis, ja bis ich an einem klitzekleinen Fenster vorbeigelaufen bin, durch das man einen schnellen Blick auf den Friedhof erhaschen kann. Dieses Fenster ist an der 17. listopadu in eine eiserne Tür eingelassen. Wem ein Blick also reicht, der kann den Friedhof hier sehen.

Wo? An der 17. listopadu

Die Absintherie

Absintherie Prague

Auch die Absintherie ist bestimmt kein Geheimtipp, schließlich ist Prag berühmt für seinen Absinth. Erwähnenswert finde ich aber die Art und Weise, wie er getrunken wird: Hier gibt es unterschiedlichste Rituale, wie Absinth zubereitet und getrunken werden kann. Am bekanntesten sind die französische, schweizerische und tschechische Variante. Wer wie ich nicht oder nur sehr wenig Alkohol trinkt, sollte trotzdem darüber nachdenken, der Absintherie einen Besuch abzustatten, denn den Barkeepern beim Servieren zuzusehen ist schon ein Erlebnis in sich. Außerdem haben sie auch leckere Limonaden.

Wo? Jilská 7, 110 00 Staré Město

Shakespeare & Sons

Shakespeare and Sons Prague

Zum Schluss darf natürlich auch ein guter englischer Buchladen nicht fehlen. Meine Wahl fiel in Prag auf Shakespeare & Sons, der etwas versteckt in der Nähe der Karlsbrücke liegt. Hier lässt sich alles mögliche entdecken – von Kinder- und Jugendbüchern über Krimis bis hin zu Klassikern. Mich hat aus diesem Buchladen eine feine Schmuckausgabe von Mary Shelleys Frankenstein mit Nach Hause begleitet.

Wo? U Lužického semináře 91/10, 110 00 Praha 1

Seid ihr schon einmal in Prag gewesen? Was hat euch an der Stadt besonders beeindruckt? Oder habt ihr Prag nichts abgewinnen können?

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8 Kommentare auf "Secret Prague: Geheimtipps für die Karlsstadt"

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Ricarda

Super Beitrag, war auch noch was Neues dabei! Ich habe mal in Prag gewohnt und finde die Stadt einfach nur toll! :-) ich schreibe auch bald einen Beitrag – vielleicht ist ja dann auch noch was Neues für dich dabei :-)

Tatiana

Das Alchemistenlabor klingt ja spannend, merke ich mir! Obwohl ja gutes Essen in Prag nicht schwer zu finden ist, lande ich immer im Café de Paris. Nicht typisch tschechisch, aber das Entrecôte ist ein Traum. Und eine Fahrt mit einer der alten Straßenbahnen muss auch immer sein – die sind so schön nostalgisch!
Liebe Grüße,
Tatiana

Gitta

Toller Beitrag, Prag steht sowieso noch auf meiner To-Do-Liste. Da werde ich mir deine Tipps gleich mal aufschreiben. :)