Peking stand schon eine ganze Weile auf meiner Bucketlist, weil die Stadt nicht nur historisch viel zu bieten, sondern auch viele andere spannende Highlights hat, von denen ich viele entdecken durfte. Dabei habe ich die Reise eigenständig geplant und durchgeführt – mit allem, was dazugehört. Wenn du auch gerade deine China-Reise planst, teile ich in diesem Artikel nicht nur meine Highlights zu Essen und Sehenswürdigkeiten, sondern auch einige hilfreiche Tipps, die du vor deiner Peking Städtereise unbedingt beachten solltest.




Was solltest du vor Anreise auf keinen Fall vergessen?
Bevor du deine Peking Städtereise antrittst, solltest du ein paar Punkte beachten. Ich fasse sie hier nur sehr kurz zusammen, um einen Überblick zu geben, es gibt aber zahlreiche Artikel und Anleitungen im Netz und auf Social Media, die dir genau erklären, was du wie wo einzurichten hast.
Was du vor deiner Anreise auf keinen Fall vergessen solltest, sind die folgenden Punkte:
- Visum: Prüfe, ob du für die Einreise ein Visum benötigst. Bis 31. Dezember 2026 können deutsche Staatsangehörige unter bestimmten Bedingungen visumfrei für Aufenthalte bis zu 30 Tagen in die Volksrepublik China einreisen. Nähere Infos hierzu findest du auf der Seite des Auswärtigen Amts.
- Bezahlen: In China läuft nahezu alles digital über die Superapps Alipay und WeChat, Kreditkarten (besonders westliche) werden häufig nicht angenommen, Bargeld ebenfalls selten. Informiere dich vor Anreise über beide Apps und richte mindestens Alipay vorher auf deinem Handy ein oder installiere die App. Du brauchst diese App unter anderem für das Bezahlen in der Metro, Restaurants und Geschäften.
- Kreditkarte: Deine Kreditkarte brauchst du direkt in Peking kaum, nur als hinterlegtes Zahlmittel in den Apps, allerdings solltest du vor Abreise unbedingt deine deutsche Bank darüber informieren, dass du in China damit zahlen wirst und dass viele Kleinstbeträge abgebucht werden, etwa in der Metro, bei der jede Fahrt nur wenige Cent kostet. Diese Kleinstzahlungen lösen gerne mal eine von der deutschen Bank angestoßene Sperre deiner Kreditkarte aus.
- Navigation: Google Maps funktioniert in China nicht (genauso wie viele andere Apps, die uns geläufig sind). Meine Empfehlung: Lade dir Amap herunter, das ist die beste Navigationsapp für China. Außerhalb des Landes wird sie nicht vollumfänglich funktionieren, sobald du dort bist aber schon. Alternativ kannst du auch die Kartenapp von Apple nehmen (vorinstalliert auf jedem Iphone), aber sie ist nicht so gut wie Amap.
- Internet: Kümmere dich nach deiner Landung am Airport direkt um eine chinesische Simkarte. Die Stände sind nicht zu übersehen, sobald du den Sicherheitsbereich verlässt. Das ist auch meine persönliche Empfehlung, da du mit der Simkarte eine chinesische Nummer bekommst. Die brauchst du, um einige Dienste vollumfänglich nutzen zu können. Esims mit Link außerhalb Chinas werden auch angeboten, sind aber offiziell verboten. Sie zu nutzen liegt im Ermessen eines jeden Einzelnen. Egal wofür du dich entscheidest: Installiere die Apps am besten VOR deiner Einreise. Zwar sollte der Appstore funktionieren, manchmal tut er das aber nicht (richtig). Um die endgültige Einrichtung der Apps kannst du dich dann am Flughafen kümmern. Plane hierfür etwas Zeit ein.
Wichtig: Wlan kannst du ohne chinesische Nummer häufig nicht nutzen. Behalte auch das im Kopf.




Transport in Peking: Metro und Didi
Fortbewegen tust du dich in Peking am einfachsten mit der Metro und den Bussen. Unterschätze dabei nicht, wie groß Peking ist. Das Metronetz sieht engmaschig aus, in der Realität brauchst du aber trotzdem häufig Busse, um an dein Endziel zu gelangen ohne lange Strecken zu Fuß zu gehen. Amap ist hier dein bester Freund: Die App zeigt dir genau an, bis wohin du fahren musst, an welchem Exit du die Station verlässt und wie lange du noch gehst. Tickets für die Metro und die Busse kaufst du am einfachsten über die QR-Code Funktion direkt in Alipay. Sie ist mit deiner Kreditkarte verbunden, sodass jede Fahrt direkt abgebucht wird.
Eine Alternative ist Didi, das chinesische Uber. Du kannst direkt über Alipay oder die eigenständige Didi App Taxis bestellen. Die Fahrten sind sehr preiswert und funktionieren vom Prinzip her genau wie die Apps, die du auch schon von Zuhause kennst (Uber, Bolt etc).




Peking Städtereise Highlights: Verbotene Stadt, Hutongs, Prinz-Gong-Palast
Peking hat mir auch deshalb wahnsinnig gut gefallen, weil es so viele Facetten hat und davon abgesehen mehrere schöne Mauerabschnitte innerhalb weniger Stunden erreicht werden können. Meine persönlichen Highlights in der City waren:




Die Pekinger Hutongs
Die Hutongs sind das Herz des historischen Pekings. Sie entstanden vor über 700 Jahren während der Yuan-Dynastie und bestehen aus Reihen von Siheyuan, traditionellen Wohnhäusern mit Innenhöfen, und vielen verwinkelten Gassen, in denen man sich verlaufen kann – und sollte! Heute sind die Hutongs ein faszinierender Mix aus altem Peking und moderner Hipster-Kultur, wenn man so will. Hier findest du viele Geschäfte, Cafés, Restaurants, aber eben auch ruhige Ecken, in denen Katzen streunen.
Ganz besonders gefallen hat mir die Gegend um die Guozijian Street (sogenannte „Gelehrten Straße“, eine der schönsten Straßen Pekings) und dem Shajing Hutong im Nanluoguxiang-Viertel.
In der Guozijian Street findest du neben dem Konfuzius-Tempel und der kaiserlichen Akademie auch spannende Geschäfte wie die chinesische Nischenparfummarke „to summer“. Ihr Flagshipstore liegt in einem 280 Jahre alten Hofhaus und wenn dich Parfum interessiert, solltest du hier unbedingt mal vorbeischauen. Die Marke hat super interessante Düfte, darunter auch welche mit Tee wie Oolong. Eine Querstraße weiter nördlich findest du den Wudaoying Hutong – hier gibt es viele kleine Handwerksläden, Cafés und vegetarische Restaurants (für mich als veggi sehr interessant, für dich vielleicht auch).



Im Vergleich zu der Gegend in und um die Guozijian Street ist das Nanluoguxiang-Viertel in seinem Zentrum eher trubelig. Auf der Hauptachse von Nord nach Süd findest du Streetfood, Geschäfte, Souvenirs und Restaurants – hier kannst du auf jeden Fall mehr als einen Nachmittag verbringen. Das Besondere sind aber die kleinen Seiten-Hutongs wie der Shajing Hutong. Dort ist es etwas ruhiger und du findest zum Beispiel das Teehaus Yuan Gu (元古), wo es nicht nur leckere saisonale Desserts, sondern auch eine Dachterrasse gibt, die einen unvergleichlichen Blick über das graue Ziegelmeer der traditionellen Dächer bietet – der ideale Ort, um bei einer Tasse Tee die stille Seele der Millionenmetropole zu spüren.




Der Lama Tempel (auch: Yonghe Temple) im Yonghegong-Viertel
Direkt gegenüber von der Guozijian Street liegt der Lama Tempel, einer der beeindruckendsten Tempel Pekings, im Yonghegong-Viertel. Hier liegt der Duft von Tausenden Räucherstäbchen in der Luft, während du von Halle zu Halle zum Highlight des Tempels gehst: einer über 18 Meter hohen Buddha-Statue, die aus einem einzigen Block Sandelholz geschnitzt wurde. Besonders am Lama Tempel sind übrigens die gelben Ziegel: diese waren ein Privileg des Kaisers; da der Tempel früher ein Kaiserpalast war, durfte er diese Farbe behalten – ein Detail, das ihn optisch sofort von den typisch grauen Dächern der umliegenden Hutongs abhebt.



Trommel- und Glockenturm nähe Dongcheng und Xicheng
Ebenfalls nicht weit entfernt liegen der Trommel- und der Glockenturm (Gulou & Zhonglou), die über dem grauen Hutong-Dächermeer thronen und von denen aus du diese Aussicht genießen kannst. Sie dienten im alten Peking zur Zeitmessung, was du in der interaktiven Ausstellung erleben kannst. Der Aufstieg ist ein bisschen tricky, aber für die Aussicht lohnt es sich! Außerdem kannst du dir ein Stempelbuch für einen schmalen Taler kaufen und die über die Ausstellung verteilten Stempel als Souvenir mit nach Hause nehmen, was ich sehr schön fand.




Museum des Prinzenpalastes Gong im Shichahai-Viertel
Nur einen kurzen Spaziergang von den Seen des Shichahai-Viertels (auch sehr sehenswert, übrigens) entfernt, kannst du im Prinz-Gong-Palast in eine Welt eintauchen, die dem normalen Hutong-Bewohner aus der Kaiserzeit normalerweise verborgen geblieben ist. Als eines der prächtigsten und besterhaltenen Adelshäuser Pekings erzählt es die Geschichte von sagenhaftem Reichtum und kaiserlichen Intrigen. Was du entdecken kannst:
- Der Garten der Kontemplation: Eine weitläufige Parkanlage mit kunstvollen Felsformationen, Teichen und Pavillons, die als eines der schönsten Beispiele privater Gartenkunst in China gilt.
- Die geheime Glücks-Stele: Versteckt in einer künstlichen Grotte findest du das Zeichen Fu (Glück), eingraviert in der Handschrift von Kaiser Kangxi. Ein Muss für jeden Besucher, um sich eine Portion Wohlstand zu sichern.
- Das „Schatzhaus“: Ein über 150 Meter langes Gebäude mit einzigartigen Fensterformen, in dessen hohlen Wänden der korrupte Beamte He Shen einst seine gigantischen Goldvorräte versteckt haben soll.
- Architektonische Hierarchie: Achte auf die Details wie die Anzahl der Tierfiguren auf den Dachsimsen und die leuchtend roten Säulen, die den extrem hohen sozialen Status der einstigen Bewohner verraten.
Der Prinz-Gong Palast war unter den vielen spannenden Orten Pekings für mich ein persönliches Highlight, den ich auch gerne noch ein zweites oder drittes Mal besuchen würde. Außerdem liegt er etwas abseits des haupttouristischen Interesses, weswegen es nicht so voll ist – ein Vorteil.




Verbotene Stadt: Das Zentrum Pekings
Wenn irgendjemand das Wort Peking in den Mund nimmt, wird die Verbotene Stadt direkt danach genannt. Und das zurecht: mit ihren 9.999 ½ Räumen ist sie ein Labyrinth aus Geschichte, Macht und Symmetrie. Über 500 Jahre lang war dieser gewaltige Komplex das isolierte Machtzentrum der Ming- und Qing-Dynastien, zu dem gewöhnliche Sterbliche keinen Zutritt hatten. Sie ist absolut sehenswert und für jeden Peking-Besuch ein Muss.
Allerdings ist es auch heute nicht ganz einfach, sie sich anzusehen: Die Tickets sind zwar günstig, aber streng limitiert und werden in Kontingenten freigeschaltet. Ich habe versucht eins zu bekommen, habe es aber nicht geschafft.
Mein Tipp: Buche über Plattformen wie Klook. Ich habe mich für eine geführte Tour entschieden – das ist oft der sicherste Weg, um sich ein garantiertes Ticket frühzeitig zu sichern. Zudem hilft ein Guide enorm dabei, die verborgenen Symbole und Geschichten hinter den massiven Mauern zu verstehen, die man allein leicht übersieht.
Was du nicht verpassen solltest:
- Die kaiserliche Schatzkammer: Ein kleiner Aufpreis lohnt sich, um die filigranen Goldarbeiten und Juwelen der Kaiserfamilie zu sehen. Bei Klook kannst du in der Regel Tickets auswählen, die die Schatzkammer inkludieren.
- Der kaiserliche Garten: Ein grünes Refugium am nördlichen Ende, das mit seinen bizarren Felsformationen und alten Zypressen einen tollen Kontrast zu den steinernen Höfen bildet.
- Der Blick von oben: Wenn du den Palast verlassen hast, solltest du unbedingt den Hügel im gegenüberliegenden Jingshan-Park erklimmen. Von dort hast du den berühmten Postkartenblick über das gelbe Dächermeer der gesamten Anlage.
Außerdem gut zu wissen: Du durchläufst die Verbotene Stadt von Süden durch das Mittagstor (Meridian Gate), direkt hinter dem Tian’anmen-Platz, nach Norden. Umkehren ist nicht erlaubt. Deshalb macht es auch am meisten Sinn, den Jingshan-Park im Anschluss an die Verbotene Stadt zu besuchen.




Der Sommerpalast als ruhiger Gegenpol
Wenn dir der Trubel der Stadt zu viel wird, flüchte in den Sommerpalast. Dieses weitläufige Areal ist eine perfekte Komposition aus künstlich angelegten Seen, sanften Hügeln und Pavillons. Es ist der Ort, an dem sich die Kaiserinwitwe Cixi am liebsten aufhielt und wenn du über den riesigen Kunming-See blickst, verstehst du sofort, warum. An den bekanntesten Plätzen innerhalb des Palastes wirst du zwar auch einige Menschen treffen, aber es gibt auch Orte, die du ganz für dich hast und nur mit Krähen und Katzen teilen musst.
Anreise & Eingang: Am entspanntesten erreichst du den Park mit der Metro-Linie 4. Steig an der Station Beigongmen aus. Du betrittst den Park dann durch das Nordtor. Der Vorteil: Du startest direkt bei der spektakulären „Suzhou Street“ (einer Nachbildung der Kanäle von Suzhou) und arbeitest dich über den Hügel der Langlebigkeit nach unten zum See vor. Das ist meistens weniger überlaufen als der Haupteingang im Osten.
Was du entdecken kannst:
- Der Lange Korridor: Ein über 700 Meter langer, überdachter Wandelgang, der mit über 14.000 handgemalten Szenen aus der chinesischen Mythologie verziert ist. Er schützt dich perfekt vor Sonne oder Regen.
- Das Marmorschiff: Ein prunkvolles, fest verankertes Boot aus Stein und Glas – ein skurriles und wunderschönes Fotomotiv am Ufer des Sees.
- Der Turm des buddhistischen Weihrauchs: Das architektonische Wahrzeichen auf dem Hügel der Langlebigkeit. Von hier oben hast du den besten Panoramablick über das gesamte Gelände.
- Die 17-Bogen-Brücke: Eine elegante Steinbrücke, die zur Nanhu-Insel führt. Besonders im Licht der späten Nachmittagssonne ist sie ein magischer Anblick.
Im Sommerpalast kannst du locker einen ganzen Tag verbringen. Es ist besonders schön bei gutem Wetter und eine Erholung von der manchmal stressigen Stadt. Ein weiterer meiner Lieblingsplätze in Peking!



Himmelstempel als Abschluss und Wahrzeichen
Eingebettet in einen riesigen Park, der doppelt so groß ist wie die Verbotene Stadt, liegt der Himmelstempel. Hier kamen die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien zweimal im Jahr zusammen, um für eine gute Ernte zu beten. Fun Fact: Die runden Gebäude stehen auf quadratischen Grundflächen, ein Symbol für die alte chinesische Vorstellung, dass der Himmel rund und die Erde quadratisch sei.
Anreise & Ticket-Tipp: Am besten nimmst du die Metro-Linie 5 bis zur Station Tiantan Dongmen (Ostausgang). Von hier aus bist du direkt am wichtigsten Eingang. Auch hier gilt: Die Tickets sind begehrt und das Kontingent begrenzt. Ich habe meinen Besuch wieder über Klook gebucht. Das spart nicht nur Stress vor den oft langen Schlangen am Schalter, sondern garantiert dir auch den Zugang zur Hall of Prayer for Good Harvests (Halle der Erntegebete). Ohne das Kombiticket darfst du zwar in den Park, aber nicht in die berühmten Hauptgebäude, also achte darauf beim Ticketkauf!
Was du entdecken kannst:
- Die Halle der Erntegebete: Das ikonische, kreisrunde Gebäude mit den drei blauen Ziegeldächern: komplett ohne einen einzigen Nagel erbaut.
- Die Echowand: Eine kreisförmige Mauer, die Schallwellen so perfekt leitet, dass man sich angeblich über weite Distanzen flüstern hören kann (wenn es nicht voll ist – bei mir war es das).
- Der Altar des Himmels: Eine riesige, offene Marmorterrasse, auf der der Kaiser unter freiem Himmel opferte. Die Akustik im Zentrum ist so konstruiert, dass die eigene Stimme besonders kraftvoll klingt.
- Das wahre Leben im Park: Komm am besten früh morgens! Der Park rund um den Tempel ist der Treffpunkt für Pekings Senioren. Du siehst dort Menschen beim Tai-Chi, beim Federball-Spielen oder beim gemeinsamen Singen.



Tagestour zur Großen Mauer: Badaling oder Mutianyu?
Kein Peking-Trip ist komplett ohne einen Besuch der Großen Mauer. Doch hier stehst du vor der Wahl: Welchen Abschnitt besuchen? Der bekannteste Teil ist zweifellos Badaling, allerdings ist er auch der mit Abstand überlaufenste, was das Erlebnis zwischen Souvenirständen und Menschenmassen oft trübt. Ich habe mich deshalb bewusst für den Abschnitt Mutianyu entschieden. Der Vorteil: Die Mauer ist hier hervorragend restauriert und windet sich spektakulär über die bewaldeten Gebirgskämme, ist aber deutlich entspannter als Badaling. Ich werde zum Thema Mauerbesuch auch noch einen ausführlichen Artikel schreiben, den ich hier verlinke, sobald er online ist.
In aller Kürze: Mein Tipp für die Planung
Da der Mutianyu-Abschnitt etwa 1,5 bis 2 Stunden außerhalb des Stadtzentrums liegt, ist die Anreise auf eigene Faust mit öffentlichen Bussen recht zeitaufwendig. Ich habe meinen Ausflug wieder über Klook gebucht, inklusive Pickup und Dropoff im Zentrum von Peking.
Zwei Highlights, die du in Mutianyu nicht verpassen solltest:
- Die Seilbahn: Eine entspannte Fahrt nach oben, die dir einen fantastischen Überblick über die Dimensionen des Bauwerks gibt.
- Die Rodelbahn (Toboggan): Mein absoluter Favorit für den Rückweg! Man saust in einer Metallrinne vom Berg hinunter ins Tal – ein Riesenspaß nach der Wanderung über die Mauer!




Foodie Quicktipps für deine Peking Städtereise
Peking ist ein Paradies für Foodies, deshalb findest du in diesem Artikel vorerst nur meine Favoriten, die Hand in Hand mit den Highlights gehen:
Fangzhuanchang No. 69
Hier gibt es die wohl authentischsten Nudeln mit Sojabohnenpaste der Stadt. Ein simpler Laden, der sogar einen Michelin-Bib-Gourmand hält.
Wo: Direkt beim Trommelturm (Gulou), perfekt nach dem Aufstieg auf die Türme, aber auch noch an vielen anderen Orten in der Stadt.
Tianchi Vegetarian Restaurant
Ein unschlagbares vegetarisches Buffet mit einer riesigen Auswahl an traditionellen Gerichten und kreativem „Mock Meat“.
Wo: In der Nähe des Lao She Teahouse (Qianmen-Viertel); idealer Stop nach dem Besuch der Verbotenen Stadt oder des Tian’anmen-Platzes.
Gong De Lin
Mein persönliches Food-Highlight in Peking und ein echtes Urgestein sowie Inhaber eines Michelin Bib Gourmand. Probiere unbedingt die vegetarische Ente oder den Fisch; es ist krass wie täuschend echt die Texturen aus rein pflanzlichen Zutaten nachgeahmt werden!
Wo: In der Nähe des New World Hotels (Bezirk Dongcheng).
Daoxiangcun 稻香村
Diese traditionsreiche Bäckereikette (gegründet 1895) ist aus dem Pekinger Stadtbild nicht wegzudenken. Hier kaufst du Gebäck nicht stückweise, sondern stellst dir oft eigene Boxen zusammen. Probiere unbedingt das Gebäck mit Jujube-Paste. Es ist weniger süß als westliche Backwaren, aber sehr lecker.
Wo: Es gibt Filialen in der gesamten Stadt, oft in der Nähe von Haupteinkaufsstraßen wie der Wangfujing oder im Gulou-Viertel. Achte auf das rote Logo mit den klassischen Schriftzeichen.



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Meine Peking Städtereise hat mir gezeigt, dass ich China definitiv nicht zum letzten Mal besucht habe. Die Stadt, die Menschen und das Essen haben mich beeindruckt und ich hoffe, dass du aus diesem Artikel auch etwas für deine eigene Reise mitnehmen konntest. Wenn du noch weitere Städtereisen entdecken möchtest, schau mal hier:
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