Namibia Rundreise

Namibia Rundreise: 2 Wochen + Route

Namibia ist ein landschaftlich spektakuläres Reiseziel: von der ältesten Wüste der Welt, der Namib, über die wilde Atlantikküste bis hin zum Etosha National Park ist das Land perfekt für einen Roadtrip geeignet. Dafür brauchst du keine Gruppenreise, denn Namibia auf eigene Faust zu erkunden ist noch sehr viel spannender. Wenn du auf der Suche nach Tipps für deine Rundreise, Routenvorschläge und Highlights bist, dann versorge ich dich in diesem Artikel mit genau diesen Infos. Los gehts!

Namibia Rundreise Deadvlei
Namibia Rundreise Spitzkoppe
Namibia Rundreise Etosha
Namibia Rundreise Walvis Bay

Route und Highlights meiner Namibia Rundreise

Auf meiner 15-tägigen Rundreise durch Namibia bin ich einer selbst zusammengestellten Route gefolgt, die ich mir vorab durch Eigenrecherche erarbeitet habe. Sie konzentriert sich vor allem auf den Westen des Landes, Startpunkt ist Windhoek:

Windhoek – Kalahari Wüste – Naukluft NP: Sesriem Canyon, Dune Corridor, Sossusvlei, Deadvlei – Solitaire – Walvis Bay: Sandwich Harbour – Swakopmund: Skeleton Coast – Spitzkoppe – Uis – Twyfelfontein – Etosha NP – Otjiwarongo – Windhoek

Namibia Rundreise Kalahari
Namibia Rundreise Kalahari
Namibia Rundreise Kalahari
Namibia Rundreise Kalahari

Von Windhoek in die Kalahari Wüste

Ich habe mich bewusst dazu entschieden, die Strecken möglichst kurz zu halten, weshalb mein erster Abschnitt von Windhoek zur Jansen Kalahari Guest Farm ging. Der Weg an sich war ein super Einstieg, um die Gravel Roads kennenzulernen und die Kalahari Wüste mit Sunset Tour auf der Farm war für die erste richtige Nacht in Namibia wunderschön.

Tipp: Nimm dir ein bisschen Zeit, die Sterne zu fotografieren, denn der Nachthimmel ist der absolute Wahnsinn!

Übernachtung: Jansen Kalahari Guest Farm

Namibia Rundreise Sossusvlei
Namibia Rundreise Sossusvlei
Namibia Rundreise Sossusvlei
Namibia Rundreise Sossusvlei

Naukluft National Park rund um Sesriem

Der Park rund um die Dünen und die Deadvlei Pfanne ist ohne Frage eines der Highlights jeder Namibia Reise, so auch meiner. Deshalb habe ich hier 2 Nächte eingeplant. Am ersten Tag ist genug Zeit, um den Sesriem Canyon und die Dünen zu erkunden – eine kleine Wanderung auf die Düne 40 und 45 war atemberaubend, die Elim Düne ein schöner Ausklang.

Am zweiten Tag war dann das Deadvlei mit der Big Daddy Dune mein Highlight.

Tipp: Sei möglichst früh da, auch wenn du nicht im Park schläfst – so wie ich – lohnt es sich so früh wie möglich anzukommen.

Übernachtung: Solitaire Roadhouse

Namibia Rundreise Walvis Bay
Namibia Rundreise Sandwich Harbour
Namibia Rundreise Sandwich Harbour
Namibia Rundreise Walvis Bay

Walvis Bay mit dem Sandwich Harbour

Ein weiteres Highlight war für mich der Sandwich Harbour: hier fallen die Dünen der Namib direkt in den Atlantik ab und zaubern einen unwirklichen Kontrast. Die Lagune ist Teil des Naukluft Nationalparks und kann – wenn du selbst fahren möchtest – nur mit einem vorher beantragten Permit besucht werden. Es gibt aber auch viele Anbieter, die dich zu den Dünen fahren – ich persönlich habe mich für Letzteres entschieden, weil der Weg am Strand entlang neben Fahrerfahrung auch eine gute Ortskenntnis benötigt. Gerade kurz nach Sonnenuntergang ist es gar nicht mal so leicht wieder zurückzufinden und ich war froh über unseren Fahrer, der die Gegend und auch die Tide genau kannte.

Übernachtung: The Rez Guesthouse

Namibia Rundreise Swakopmund
Namibia Rundreise Skeleton Coast
Namibia Rundreise Skeleton Coast
Namibia Rundreise Skeleton Coast

Swakopmund und die Skeleton Coast

Gar nicht weit von Walvis Bay entfernt liegt Swakopmund: Die Stadt ist um einiges touristischer als Walvis Bay und hat ein an jeder Ecke erkennbares deutsches Erbe. Als ich sie besucht habe, hat der Nebel, der häufig über der Bucht hängt, Swakopmund eine mystische Stimmung verliehen und ich bin in einigen Buchhandlungen und Antiquariaten untergetaucht, von denen es in der Stadt viele gibt.

Auch die Skeleton Coast ist von hier aus gut zu erreichen. Zwar ist der Weg bis zum Nationalpark Skeleton Coast zu lang, aber als Skeleton Coast ist nicht nur der Nationalpark bekannt, sondern der gesamte Abschnitt entlang der Küste.

Tipp: Wenn du die Küstenstraße entlangfährst, besuche unbedingt Cape Cross und die dortige Seehundkolonie, ebenso das Schiffswrack der Zeila!

Übernachtung: Fritz Manor Bed & Breakfast

Namibia Rundreise Spitzkoppe
Namibia Rundreise Spitzkoppe
Namibia Rundreise Spitzkoppe
Namibia Rundreise Spitzkoppe

Zurück in die Wüste nach Spitzkoppe

Nach dem kleinen Abstecher ans Meer war Spitzkoppe mein nächstes Highlight: Die geschützte Naturlandschaft mit dem sogenannten „Matterhorn Namibias“ liegt in der Erongo-Region des Landes. Hier kannst du nicht nur super wandern gehen, sondern auch:

  • mehrere tausend Jahre alte Malereien im Bushman’s Paradise bewundern
  • den berühmten Felsbogen Rock Arch besuchen
  • falls du übernachtest den Sternenhimmel bewundern

Übernachtung: The Desert House

Namibia Rundreise Twyfelfontein
Namibia Rundreise Twyfelfontein
Namibia Rundreise Twyfelfontein
Namibia Rundreise Twyfelfontein

Weiter nach Twyfelfontein

… und zum UNESCO Weltkulturerbe in Damaraland. Hier findest du die weltweit größte Konzentration prähistorischer Feslgravuren – anders als im Bushman’s Paradise, wo mit Blut gemalt wurde, wurde hier direkt in den Stein geritzt.

In der Nähe von Twyfelfontein halten sich auch die berühmten Wüstenelefanten auf. Sie leben im trockenen Flussbett des Aba-Huab-Flusses und du kannst sie entweder im Rahmen einer geführten Tour oder auch selbst mit deinem 4×4 suchen.

Übernachtung: Twyfelfontein Adventure Camp

Namibia Rundreise Etosha
Namibia Rundreise Etosha
Namibia Rundreise Etosha
Namibia Rundreise Etosha

Selfdrive Safari im Etosha Nationalpark

Mein vorletztes Namibia Highlight war definitiv der Etosha Nationalpark. Hier habe ich mich für eine Selfdrive Safari entschieden, bin also mit dem eigenen Auto hineingefahren und habe vorher vielversprechende Wasserlöcher recherchiert. Was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt, der Besuch war absolut unglaublich! Neben Zebras, Giraffen, Elefanten, Springböcken, Gnus und Schakalen habe ich auch Löwen und sogar ein Rhino gesehen. Der Park hat es bei meinem Besuch wirklich gut gemeint und ich werde dazu in jedem Fall noch einen eigenen Artikel schreiben.

Tipp: Wenn du dich für die Selfdrive Safari entscheidest, solltest du ebenfalls möglichst früh los. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass es nicht unbedingt der Sonnenaufgang sein muss. Da ich außerhalb des Parks übernachtet habe, hätte ich das zeitlich nicht geschafft; das hat meinem Erlebnis aber keinen Abbruch getan. Ich bin gegen 8 Uhr in den Park eingefahren.

Übernachtung: Munsterland Guest Farm

Namibia Rundreise Cheetah Conservation Fund
Namibia Rundreise Cheetah Conservation Fund
Namibia Rundreise Cheetah Conservation Fund
Namibia Rundreise Cheetah Conservation Fund

Otjiwarongo und Cheetah Conservation Fund

Der letzte Stopp vor meiner Rückkehr nach Windhoek war der Cheetah Conservation Fund in der Nähe von Otjiwarongo. Das Forschungs- und Bildungszentrum hat sich ganz dem Schutz der vom Aussterben bedrohten Geparden und ihres Lebensraums verschrieben. Die Tiere, die auf dem Gelände leben, können leider nicht mehr ausgewildert werden, weshalb man sie im Rahmen einer Tour besuchen kann, was eine sehr besondere Erfahrung war. Einen Einblick in die Arbeit der Organisation zu bekommen und damit auch in die Herausforderungen, vor denen Geparden und Menschen stehen, war ebenfalls super interessant.

Übernachtung: Kamaku Guesthouse

Namibia Rundreise Cheetah Conservation Fund
Namibia Rundreise Solitaire Namibia

Organisatorisches und wichtige Infos

Um diese wirklich tolle Route umsetzen zu können, musst du vorab ein paar Dinge beachten. Denn die Reise nach Namibia erfordert neben einem Visum auch ein paar andere Dinge, die du am besten schon von Zuhause oder direkt nach der Ankunft klärst. Was das ist, erfährst du jetzt:

Einreise und Visum

Es gibt bereits ausführliche Artikel auf anderen Blogs zum Thema Einreise und Visum für deutsche Staatsbürger nach Namibia. Deshalb möchte ich an dieser Stelle keine Schritt für Schritt-Anleitung schreiben, sondern nur die wichtigsten Dinge mitgeben.

Brauchst du ein Visum, um nach Namibia einzureisen?

Kurze Antwort: Ja. Längere Antwort: Du benötigst im Normalfall für eine 2-wöchige Reise aus touristischen Gründen mit deutschem Pass ein Visa on Arrival, keines der anderen Visa. Dieses Visa on Arrival kannst du entweder als eVisa vorab online beantragen oder direkt bei der Einreise am Flughafen. Ganz einfach also, sollte man meinen. Leider nicht ganz.

Probleme mit der eVisa Website bei Beantragung des Visa on Arrival online (Stand Juli 2026)

Denn auch wenn das eVisa, das du dir vorab online beantragen kannst, von Namibia als die präferierte Variante beworben wird, kommt es auf der Seite immer wieder zu technischen Problemen: Manchmal ist es nicht möglich, einen Account anzulegen, dann funktioniert die Zahlfunktion nicht. Bei mir war es Letzteres, was mich wirklich ein paar graue Haare gekostet hat. Denn die Zahlung tauchte in der Freigabe-App meiner Bank zwar auf, ich habe sie auch bestätigt, aber dann wurde ich in eine Limbo-Schleife auf der Visa-Seite geschickt und wusste nie, ob der Betrag nun abgebucht wurde oder nicht. Antwort: Nein, denn der Empfänger (also die namibianische Behörde) hat nicht rechtzeitig auf die Freigabe meiner Bank reagiert, ergo wurde die Zahlung nie veranlasst, obwohl mir das in der App angezeigt wurde. Es war auch egal, welche Kreditkarte oder welchen Browser (inkognito, verschiedene Browser, verschiedene Banken – alles ausprobiert) ich dafür genutzt habe: Die Zahlung kam nicht durch.

Empfehlung: Visa on Arrival am Flughafen

Deshalb ist meine Empfehlung aus persönlicher Erfahrung das Visa on Arrival einfach direkt am Flughafen zu beantragen. Die Schlangen waren bei meiner Ankunft ähnlich lang und der Prozess recht straight forward: Verlangt wurden die Pässe, das Ausfüllen der Arrival Card, ein Foto wurde gemacht und am Ende die Zahlung geleistet. Vorbereiten/mitnehmen würde ich die folgenden Dinge:

  • Die Arrival Card, die meist direkt im Flugzeug ausgegeben wird (oder später bei Ankunft)
  • Die Adresse deines ersten und letzten Hotels
  • Englischsprachiger Nachweis deiner Auslandskrankenversicherung (dieser wurde zwar bei mir nicht abgefragt, es kann aber vorkommen)

Die namibianische Regierung stellt auch ein Factsheet zur Verfügung, schau dazu am besten einmal auf der Seite des Auswärtigen Amts vorbei.

Impfungen und Malaria Prophylaxe

Auch zum Thema Impfungen und Prophylaxe sollte man seine eigenen Recherchen anstellen und sich beim Arzt beraten lassen, ich persönlich halte mich an die Empfehlungen der STIKO zur Grundimmunisierung und bin zusätzlich unter anderem gegen Hepatitis B, Influenza, Tollwut und Typhus geimpft. Auf eine Malaria Prophylaxe habe ich für die Namibia Rundreise verzichtet, da das Risiko in den Gebieten, in denen ich unterwegs war, sehr niedrig bis ausgeschlossen gewesen ist. Dennoch habe ich mich konsequent gegen Mückenstiche geschützt, da Dengue in Namibia teilweise auch ein Thema ist. Mehr Infos findest du zum Beispiel hier.

Namibia Rundreise Naukluft
Namibia Rundreise Cape Cross
Namibia Rundreise Spitzkoppe

Beste Reisezeit

Sind die ganzen Formalia vorab geklärt geht es an die konkrete Reiseplanung und da ist die Frage nach dem Zeitraum natürlich zentral. Ich habe mich für den Juli entschieden – das ist der namibianische Winter. Und das vor allem aus einem Grund: es ist trocken.

Wenn du wie ich zum Beispiel im Etosha Park Tiere beobachten möchtest, ist das eine wichtige Info, denn zur Trockenzeit sammeln sich die Tiere viel zuverlässiger um die Wasserlöcher als zur Regenzeit. Auch das Malaria-Risiko ist in der Trockenzeit deutlich geringer, wobei es sich ohnehin nur auf bestimmte Bereiche des Landes konzentriert. Die Nächte können trotzdem empfindlich kühl werden.

Daher meine persönliche Empfehlung: Der Juli war eine tolle Reisezeit und ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl etwas wegen des Wetters nicht tun zu können, eher im Gegenteil.

Namibia Rundreise
Namibia Rundreise

Erreichbarkeit und Sicherheit unterwegs

Namibia ist ein riesiges Land, dessen Netzabdeckung nicht immer zuverlässig vorhanden ist. Es kann durchaus vorkommen, dass du mehrere Stunden fährst ohne Internet- oder irgendeine Art von Netzverbindung zu haben. Deshalb empfehle ich dir vorab eine eSim zu kaufen, am besten direkt am Flughafen Windhoek. Hier gibt es ein paar Tricks, die du beachten solltest, um den Prozess schnell und einfach abzuschließen:

  1. Kaufe dir KEINE eSim bei üblichen internationalen Anbietern. Normalerweise bin ich ein Fan von Airaloo oder ähnlichen Anbietern, aber sie funktionieren in Namibia schlicht nicht.
  2. Kaufe dir stattdessen eine eSim vom lokalen Anbieter MTC direkt am Flughafen, meistens ist das Windhoek. Hier kannst du sicher sein, dass sie dort funktioniert, wo es grundsätzlich Netz gibt. Am Flughafen gibt es ein offenes Wlan, mit dem du die eSim installieren kannst.
  3. Der kleine Trick: Es gibt ZWEI Stände, an denen du deine eSim am Flughafen Windhoek kaufen kannst. Einen direkt im Bereich der Gepäckabholung (also noch in der Sicherheitszone) und einen in der Arrival Hall. Mein Tipp ist: Gehe zu dem zweiten Stand in der Arrival Hall – du kannst ihn nicht verfehlen. Warum? Dort kannst du eSim-Pakete kaufen, die nicht extra für Touristen zugeschnitten und damit günstiger sind und kostenlose Freiminuten und SMS ins namibianische Netz beinhalten.
  4. Welches Paket du nimmst, bleibt dir überlassen; ich habe mich für das 30 Tage 30GB Paket für rund 400NAD (= ~20EUR) entschieden. Hier waren Freiminuten und SMS ins namibianische Netz enthalten, was praktisch war, wenn man mal eine Unterkunft anrufen musste oder auf der Straße etwas passiert wäre. Deine deutsche Nummer bleibt dabei trotzdem weiter erreichbar.
Namibia Rundreise
Namibia Rundreise
Namibia Rundreise

Selbstfahren: Straßenverhältnisse, Autowahl und Tankstellen

Das Selbstfahren gehört aus meiner Sicht zu den coolsten Erfahrungen, die du in Namibia machen kannst, allerdings bedarf es auch hier ein bisschen Vorbereitung, denn die Straßenverhältnisse sind anders als in Deutschland. Nur die wichtigsten Routen sind geteert, die restlichen Straßen sind mal mehr mal weniger gut erhaltene Gravel Roads, die dich auf jeden Fall durchschütteln werden.

Brauchst du für deine Namibia Rundreise einen Geländewagen mit 4×4?

Aus meiner Sicht: Ja. Gerade wenn du viel fährst – und das wirst du; ich bin am Ende rund 3500km in zwei Wochen gefahren – ist ein Geländewagen einfach angenehmer. Er federt die Straßenverhältnisse ab und hat mir persönlich ein besseres Gefühl gegeben, auch im Hinblick auf die Gefahr von platten Reifen. Denn auch dafür ist Namibia berühmt. Mein Tipp deshalb: Nimm 2 Ersatzreifen mit und lass dir unbedingt bei Anmietung zeigen, wie du sie selbständig wechselst. Das Werkzeug dafür sollte ebenfalls vom Vermieter gestellt werden.

Zum Thema Allrad: Es ist hilfreich, kommt aber drauf an, was du machen möchtest. Wenn du „nur“ auf den offiziellen Straßen unterwegs bist, auch wenn es Gravel Roads sind, reicht meiner Meinung nach ein 2×2. Wenn du aber das Deadvlei mit dem eigenen Mietwagen besuchen möchtest, am Strand in Walvis Bay direkt am Meer entlang fährst oder auch mal in einem sandigen Flussbett nach Elefantenspuren suchen willst – dann brauchst du einen 4×4. Ich bin mit dem Toyota Fortuner sehr gut gefahren und kann ihn dir empfehlen. Er hat folgende Vorteile:

  • 4×4 Antrieb mit Untersetzung
  • Geschlossene Kabine – nicht zu unterschätzen, denn der Staub der namibianischen Straßen kommt fast überall rein. So bist du und auch dein Gepäck gut geschützt
  • Überraschend niedriger Verbrauch für das Kaliber an Auto

Satellitentelefon Ja oder Nein?

Da es in Namibia streckenweise tatsächlich keine Netzabdeckung gibt, besonders in den Nationalparks, kann es sinnvoll sein, ein Satellitentelefon dabei zu haben. Ich persönlich habe ein Garmin inReach Mini 2 und aktiviere den entsprechenden Plan vor meinen Reisen, wenn ich der Meinung bin, dass es nützlich sein kann. Das Garmin inReach ist zwar kein Telefon, du kannst damit aber trotzdem Hilfe holen – und darum geht es für mich.

Gebraucht habe ich es auf der Namibia Reise aber nicht. Das ist natürlich der Bestfall, ein sichereres Gefühl hat es mir dennoch gegeben, es dabei zu haben.

Namibia Rundreise
Namibia Rundreise

Namibia Rundreise: Camping mit Dachzelt oder Lodges?

Ich habe mich aus persönlichen Gründen für Letzteres entschieden, kann mir aber auch vorstellen, dass das Reisen mit Dachzelt noch ein bisschen freier ist, zum Beispiel in den Nationalparks. Lodges hatten für mich den Vorteil, dass vieles schon inkludiert war: Halbpension war bei fast allen Lodges, die ich gebucht habe, entweder direkt dabei oder konnte zugebucht werden – ich musste mich also nach einem langen Tag auf der Piste nicht noch damit auseinandersetzen, wo ich etwas zu essen herbekomme oder es koche. Auch der Komfort ist natürlich ein anderer. Preislich gesehen ist Camping die günstigste Möglichkeit Namibia zu bereisen, in meinem Fall war mir der Aufpreis das aber wert.

Tipp: Wenn du dich für Lodges entscheidest, buche frühzeitig. Das Angebot an mittelpreisigen Lodges ist endlich und die Preise nach oben haben (fast) keine Grenzen.

Namibia Rundreise
Namibia Rundreise
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Fazit: Namibia Rundreise 2 Wochen + Route

Zwei Wochen waren für mich genau die richtige Zeit, um Namibia zu entdecken. Sie waren lang genug, um mir an der ein oder anderen Stelle einen Tag extra Zeit zu lassen oder einen Nachmittag einfach mal die Füße am Pool hochzulegen, und sie waren kurz genug, um das Gefühl zu haben jeden Tag etwas neues zu entdecken.

Ich habe mich bewusst dagegen entschieden weiter in den Süden oder Norden des Landes zu fahren, etwa in Richtung Lüderitz oder die Grenze zu Botsuana, da das auf die ohnehin schon lange Strecke von 3500km noch einige mehr draufgeschlagen hätte. Trotzdem habe ich das Gefühl, das Land kennengelernt zu haben und kann die Zeitspanne guten Gewissens weiterempfehlen.

Noch mehr Roadtrips entdecken

Namibia ist ein außergewöhnliches Roadtrip-Land, aber warst du schon mal in Norwegen? Das Land der Fjorde und Trolle lädt mindestens genauso dazu ein es per Auto zu erkunden wie Namibia – nur ist es landschaftlich natürlich ganz anders:

Norwegen Rundreise: 11 Tage Roadtrip durch Südnorwegen + Route

Bosnien-Herzegowina Urlaub: 7 Tage Roadtrip mit Route

Oman Rundreise: 5 Tage durch das Land von Sindbad dem Seefahrer

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