Kopenhagen on a budget

Copenhagen on a budget: 10 Tipps

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Skandinavien kann ja recht teuer sein. Mit diesem Gedanken im Kopf fuhr ich nach Kopenhagen und hatte mir schon im Vorfeld Gedanken darüber gemacht, wie ich die dänische Hauptstadt möglichst günstig würde erkunden können. Entschieden habe ich mich dann im Endeffekt für eine Mischung: Kostenlose Sehenswürdigkeiten und solche, die in der Copenhagen Card inkludiert sind. Entsprechend habe ich dann meinen Besuch geplant. Wenn du auch nach Kopenhagen fahren möchtest und Interesse daran hast, die Stadt möglichst günstig zu entdecken, lies jetzt weiter.

Die Copenhagen Card

Als Ausgangspunkt habe ich, wie gesagt, die Copenhagen Card genutzt und mir angeschaut, welche Sehenswürdigkeiten damit kostenlos besucht werden können. Für 24 Stunden kostet die Karte für Erwachsene 54,- Euro (bitte vorher Preise nachschauen, da sich diese natürlich ändern können). Da ich ohnehin nur 2 Tage in der Stadt war, habe ich mir also auf den einen Tag die Sehenswürdigkeiten gelegt, die ich mit der Karte besuchen konnte und auf den anderen die, die sowieso kostenlos waren. In der Karte ist auch der ÖPNV enthalten; weil man aber im Kopenhagener Innenstadtbereich sowieso fast überall einfach zu Fuß hinkommt, reichte mir in diesem Fall die 24h Variante.

Tag Eins

Christiansborg Palace Kopenhagen

Schloss Christiansborg: Die Empfangsräume und die Ställe

In der Copenhagen Card enthalten ist unter anderem der Eintritt zu Schloss Christiansborg und zu den königlichen Ställen. Die Räume des Schlosses zu entdecken und die Geschichten darüber erzählt zu bekommen, fand ich persönlich sehr interessant. Auch die Ställe sind definitiv einen Besuch wert, denn hier können verschiedenste Kutschen bestaunt und auch Pferde besucht werden.

Rundetarn Kopenhagen

Der Rundetårn

Der Turm stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist das älteste noch in Betrieb stehende Observatorium in Europa. Neben diesen eindrucksvollen Zahlen hat man von ganz oben auch einen wirklich tollen Blick über die Stadt. Letzter Pluspunkt: Auch der Rundetårn ist in der Copenhagen Card enthalten.

Carlsberg Brauerei Kopenhagen

Carlsberg Brauerei

Bevor ich nach Kopenhagen gefahren bin, war mir als nicht Bier-Trinker gar nicht klar, dass das berühmte Carlsberg tatsächlich aus der dänischen Hauptstadt kommt. Brauereien finde ich aber, obwohl ich kein Bier trinke, trotzdem interessant (man mag es kaum glauben). Deshalb habe ich auch in Kopenhagen die Chance genutzt und mir die Carlsberg Brauerei angeschaut. Die Geschichte ist in den Räumen der Brauerei wirklich schön aufgerollt und wer mag kann sie mit einem Beertasting begießen.

Erlöserkirche Kopenhagen

Die Erlöserkirche

Auch der Besuch der Erlöserkirche war wirklich spannend: Nicht nur die Kirche von innen ist mit ihrer Orgel einzigartig, sondern auch der Weg nach oben auf den Kirchturm. Wenn man dann ganz oben angekommen ist, weiß man auch, weshalb die Kirche Erlöserkirche heißt: An einem windigen Tag ist es dort oben nämlich ziemlich wackelig und man ist mehr als nur froh, wenn man wieder unten ist. Wenn du weitere tolle Ausblicke über Kopenhagen haben möchtest, schau gerne einmal bei diesem Artikel vorbei.

Tivoli Park Kopenhagen

Tivoli Park

Zum Schluss des Tages empfehle ich einen Besuch des Tivoli Parks – das ist ein Freizeitpark, der mitten im Herzen von Kopenhagen liegt und den Charme von vergangenen Zeiten ausstrahlt. Der Eintritt ist inkludiert, wenn du die Copenhagen Card besitzt, allerdings kosten die Fahrgeschäfte noch einmal extra. Aber auch der reine Besuch des Parks war mit all seinen Lichtern am Abend wirklich toll.

Tag 2

Christiansborg Schloss Aussichtsturm

Aussichtsturm Christiansborg

Vom Aussichtsturm in Christiansborg hat man genau wie vom Rundetårn aus einen wunderbaren Blick über die Stadt. Was noch toller ist: Die Aussicht ist völlig kostenlos. Deshalb musst du natürlich möglichst früh da sein, denn die Schlangen sind entsprechend lang. Lohnen tut es sich aber auf jeden Fall.

Kleine Meerjungfrau Kopenhagen

Kleine Meerjungfrau

Ein absoluter Klassiker, der auf keinem Kopenhagen-Besuch fehlen sollte, ist die Statur der Kleinen Meerjungfrau. Nach einem kurzen Spaziergang entlang der Promenade trifft man dann auch relativ schnell auf sie. Auch hier gilt das gleiche wie für den Aussichtsturm: Die Statur ist meistens gut besucht, aber kostenlos.

Assistenzfriedhof Kopenhagen

Assistenzfriedhof

Wer auch einmal abseits der allgemein bekannten Pfade wandeln möchte, der besuche den Assistenzfriedhof. Das schöne an diesem Friedhof ist, dass er von den Dänen ins Leben mit eingebunden wird: Auf ihm wird gejoggt, sich unterhalten und gelegentlich findet sogar ein Flohmarkt statt. Eintritt muss man natürlich auch keinen zahlen.

Botanischer Garten Kopenhagen

Botanischer Garten

Ganz besonders gut gefallen hat mir außerdem der Botanische Garten. Hier kann man bei gutem Wetter stundenlang den Wegen folgen oder sich einfach auf einer der vielen Wiesen ausruhen. Wer Glück hat und die Öffnungszeiten im Auge behält, kommt auch noch in die Gewächshäuser hinein.

Nyhavn Kopenhagen

Nyhavn

Und auch das berühmteste Panorama von Kopenhagen – Nyhavn – kostet dich nicht mehr als die Kilometer, die du hinläufst. Die bunten Schiffe und Häuser jedenfalls sind ein wunderbarer Abschluss des Tages und auch meines Artikels.

Was hat dir an Kopenhagen besonders gut gefallen? Hast du einen meiner Tipps schon einmal ausprobiert?

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Vanessa BruneNordNerds Monatsrückblick Mai 2018 » Finnweh! Ein Finnland-BlogAnnaMelanieNadine Recent comment authors
Nadine
Nadine

Fein, Kopenhagen ist eine tolle Stadt. Danke für die Tipps!

Melanie
Melanie

Kopenhagen! Da war ich letztes Jahr. Den Tivoli Park habe ich geliebt.

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[…] Und auch bei den Dänen geht’s ums kleine Geld: Bei Die Gradwanderung finden wir auch 10 Tipps für einen günstigen Aufenthalt in Kopenhagen. […]

Vanessa Brune
Vanessa Brune

Ich liebe Kopenhagen! Meine Lieblingsstadt in Skandinavien, vor allem wenns ums Shoppen und Essen geht :) Im Botanischen Garten war ich noch nie aber das werd ich mir für den nächsten Besuch definitiv merken!