Wien

Vienna on a budget

Wie du auch mit wenig Geld die österreichische Hauptstadt entdecken kannst

Mein erster Eindruck von Wien? Schön, aber teuer. Die Touristenfallen zu umgehen und dabei auch für kleines Geld etwas von der österreichischen Hauptstadt zu sehen, ist dabei aber gar nicht so schwierig, wie man meinen könnte. Fünf Tipps für einen budget trip nach Wien.

Die Gärten von Schönbrunn

Wer den Charme von Schloss Schönbrunn genießen will, dabei aber auf eine Führung oder den Eintritt für besondere Teile des Schlossgartens verzichten möchte, der kann einen ausgedehnten Spaziergang durch die freien Teile der Gärten unternehmen. Auch wenn man dabei zum Beispiel auf den Irrgarten verzichten muss, bleibt trotzdem das Gefühl bestehen, dass Sissi jeden Moment um die Ecke biegen könnte. Eine klare Empfehlung meinerseits!

Bummel über den Prater

Ein Bummel über den berühmten Prater ist, wenn man die Fahrgeschäfte und Fressbuden außen vor lässt, kostenlos. Ein Blick auf das Riesenrad und vielleicht eine Zuckerwatte für zwischendurch schlagen auch nicht allzu sehr ins Portemonnaie. Und habt ihr schon mal etwas von der Republik Kugelmugel gehört? Auch die findet sich bei genauerer Betrachtung auf dem Prater. Was sich dahinter verbirgt? Findet es bei eurem Besuch selbst heraus. 😉

Das Hundertwasserhaus

Vom Prater aus lässt sich das Hundertwasserhaus innerhalb von zwanzig bis dreißig Minuten gut zu Fuß erreichen, je nachdem, wie schnell man geht. Die Aussicht über die Donau ist auf dem Weg dorthin natürlich ebenso inklusive wie der Blick auf die einmalige Architektur der Wohnhausanlage. Der Fußmarsch hat außerdem den Vorteil, dass man Wiens 3. Bezirk einen näheren Blick schenken kann und dabei vielleicht Dinge entdeckt, die einem sonst verborgen geblieben wären. Wer sich das Hundertwasserhaus von innen anschauen will, muss natürlich Eintritt bezahlen.

Heeresgeschichtliches Museum

Historisch Interessierte finden im Heeresgeschichtlichen Museum eine im Vergleich zu vielen anderen Museen kostengünstigere aber dennoch sehr sehenswerte Alternative (nähere Infos zu den Preisen). Die Ausstellung ist groß und die Exponate gut präsentiert. Ein Highlight war für mich der Intrépide, ein sogenannter Beobachtungsballon der französischen Armee aus dem 18. Jahrhundert.

Karlskirche ganz nah

Zum Schluss möchte ich noch die Karlskirche empfehlen, die zwar nicht kostenlos ist (Preisauskunft), deren ermäßigter Eintritt meiner Meinung nach aber im Rahmen liegt. Der Preis rechtfertigt sich aus meiner Sicht auch deshalb, weil etwas geboten wird, das ich so bisher noch in keiner anderen Kirche erlebt habe: Man kann mit einem Aufzug bis unter die Kuppel fahren und sich die Malereien von ganz nah anschauen. Und obwohl ich mich nicht besonders gut mit Kunst auskenne, war allein schon der Blick über das gesamte Kirchenschiff atemberaubend. Wer Höhenangst hat, der sei jedoch gewarnt: Die letzten Meter werden auf einer Treppe zurückgelegt, die manchmal ein wenig wackeln kann.

Das waren meine Tipps für Wien mit kleinem Geld. Wer von euch hat noch mehr Vorschläge und Ideen für einen kostengünstigen Städtetrip in die österreichische Hauptstadt? Ich würde mich über Kommentare hier oder bei Twitter freuen!

  1. Wien ist eine Stadt, die mich fotografisch enorm reizt. Drei Tage, eine Stadtführerin und Speicherkarten bis zum Abwinken.
    Eisig warme Grüße, Andreas
    http://dschungelpinguin.com

  2. Halli Hallo!
    Danke für diesen tollen Beitrag. Ich habe es bisher noch nicht nach Wien geschafft, aber es steht definitiv auf meiner Liste!
    Ganz tolle Tipps und die Bilder der Gärten von Schönbrunn sind wirklich 1A.
    Liebe Grüße aus Stuttgart
    Simone
    PS: DIe Idee mir den Breitengraden finde ich übrigens klasse, es unterscheidet deinen Blog von anderen. Weiter so!

    • Hallo Simone,

      vielen Dank! Ja, Wien ist toll und in Schönbrunn lohnt es sich meiner Meinung nach auch, sich das Schloss anzuschauen, auch wenns im Vergleich zu den Gärten ein bisschen teurer ist. Außerdem ist das Essen wirklich gut (Stichwort: Hüftgold). Wenn du die Chance hast also unbedingt hinfahren. 🙂

      Herzlich,
      Anna

  3. Pingback: Städtetrips für den August - Die Gradwanderung

  4. Wien ist eine tolle Stadt. Wir waren in den letzten Jahren mehrmals dort – und unsere nächste Reise steht demnächst auf dem Reiseplan. Die Gärten von Schönbrunn und das Heeresgeschichtliche Museum klingen sehr interessant. Mal sehen, vielleicht passen die in unseren nächsten Besuch. Was mir nicht so gut gefallen hat, ist der Prater. Da war mir einfach zu viel los, und es hat irgendwie etwas von Nepp an sich. Das Hundertwasserhaus klingt auch sehr interessant. Wir waren im Frühjahr selbst in dieser Gegend unterwegs und haben uns die Leopoldvorstadt angeschaut, das Judenviertel von Wien. Die hat uns sehr gut gefallen: http://www.travelworldonline.de/traveller/vom-donaukanal-zum-prater-in-wien/.

    • Hallo!

      Ja, der Prater hat mir auch nicht so gut gefallen, bin nur einmal kurz rübergeschlendert und von da aus direkt weiter gelaufen. Das Heeresgeschichtliche Museum war aber wirklich super schön, das kann ich euch nur ans Herz legen. 🙂

      Herzlich
      Anna

  5. Hach wie schön, dass sich meine Heimatstadt in deinen Beiträgen wieder finde 🙂 Schönbrunn ist auch mein Lieblingsplatz in der Stadt und ich kann nur empfehlen, den Eintritt in das Innere des Schlosses zu investieren (wenn es das Budget erlaubt), da sich einem die ganze, verschwenderische Pracht der Habsburger auftut. Kostenlos ist auch eine Wanderung durch die Weinberge in den Außenbezirken der Stadt, von wo man einen tollen Ausblick hat und in den kleinen Weinschenken bzw. „Heurigen“ durchaus guten Wein für ca. 2 Euro das Glas bekommt 😉

    • Ja, den Eintritt für die Tour im Schloss habe ich auch nicht eine Sekunde bereut. Die Audio Tour war sogar recht erschwinglich und sehr gut umgesetzt. Außerdem war ich kurz vor Toreschluss da und das Schloss so gut wie leer. Das war auch eine einmalige Erfahrung. 🙂

  6. Pingback: Herbsturlaub -  5 Reiseideen - Reiseblog - delightful SPOTS

  7. hey anna!
    also bei deinem nächsten Wien Besuch stehe ich gerne bei Seite! 🙂
    es tut sich immer so viel aber je nach Jahreszeit sind jede Menge Dinge möglich!!

    glg marion
    http://www.marestella.me

    • Das stimmt, Wien hat so viel zu bieten. Ich war im Herbst da, würde die Stadt aber auch gerne mal im Sommer kennenlernen. 🙂

  8. Hallo Namenskollegin,
    da hast du schon ein paar Jahre vor mir Beispiele gesammelt, wie man das schöne Wien ohne großen Kostenaufwand genießen kann.
    Wer mag, findet bei mir noch Ergänzungen
    http://seniorin.at/2017/05/20/wien-fuer-sparsame/

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