Foto Schrevenpark Kiel

Ahoi verstaubte Fotos [Anzeige]

Wie du das beste aus dem Terabyte an Bildern auf deiner Festplatte machst

Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich massig (Reise)fotos auf meiner Festplatte liegen habe? Wahrscheinlich schon. Was ich damit mache, außer sie auf meinem Blog zu veröffentlichen, aber vermutlich nicht. Machen ist dabei auch ein fast schon zu großes Wort, denn um ehrlich zu sein passiert mit ihnen nicht besonders viel. Die meiner bescheidenen Meinung nach schönsten landen zwar auf Instagram, der Rest gammelt dann aber unbeirrt weiter in den Untiefen des digitalen Nirvanas meiner Festplatte vor sich hin. Wenn mein Computer ein unaufgeräumtes Zimmer und ich noch nicht volljährig wäre, hätte meine Mutter schon längst einen Ohnmachtsanfall erlitten oder sich einen von diesen großen blauen Säcken gegriffen und ohne ein weiteres Wort einfach alles in den Restmüll befördert.

Schade eigentlich. Also dass die Fotos unberührt auf der Festplatte verstauben, nicht das mit den Müllsäcken. Der Blog war zwar schon ein erster Schritt, um ein wenig Ordnung ins Chaos zu bringen, aber im Endeffekt bleiben die Fotos ja dort immer noch das, was sie auch schon vorher waren: Digital. Man kann sie nicht anfassen, nicht anschauen, wenn man auf dem Sofa liegt (es sei denn man hat einen von diesen fancy elektronischen Bilderrahmen), und der Oma zeigen erst recht nicht. Was also tun?
Wie ihr wisst, wurde ich im August von CEWE zu einem Fotoworkshop eingeladen. Dort drehte sich natürlich nicht alles darum, wie ich die eben in der Zeche Zollverein aufgenommenen Fotos meinen Lieben zu Hause würde zeigen können, sondern es wurde sich primär damit beschäftigt, die schönen Momentaufnahmen erst einmal überhaupt in den Kasten zu bekommen. Nach Ende des Workshops schaute ich mich aber einmal auf der Seite des Online Fotoservice von CEWE um – nicht zuletzt deshalb, weil ich mit einem meiner Bilder den ersten Platz abgestaubt und deshalb ein großformatiges Wandbild gewonnen hatte.

Das, was ich bisher für veraltet gehalten hatte, nämlich Fotoalben, schienen zumindest im Hinblick aus dem umfassenden Angebot der Seite geschlossen, doch nicht mehr ganz so out zu sein, wie angenommen. Und als mir eine Bekannte beim Weihnachtstee auch noch mit Stolz geschwellter Brust ihr selbst zusammengestelltes Fotoalbum samt Jahresrückblick zeigte, musste ich doch zugeben, dass Fotos in haptischer Form vielleicht gar nicht so schlecht waren, wie gedacht. Trotzdem: Ein Fan von Fotoalben war und bin ich immer noch nicht, denn im Endeffekt passiert mit ihnen das gleiche wie mit denen auf der Festplatte – mit dem kleinen Unterschied, dass man sie nicht nur digital entstauben muss. Von der Idee mir ein Wandbild von einem meiner meist geliebten Fotos auf Alu-Dibond im Format 60 x 90 zu ziehen und in meiner Wohnung aufzuhängen, war ich aber vom ersten Moment an begeistert.
Gesagt, getan. Das Bild hängt nun schon seit einigen Monaten an einer Wand, die vorher ziemlich groß und weiß gewesen ist und wertet den Raum extrem auf. Für mich war das Bild eine schöne Lösung, um auch außerhalb der digitalen Welt etwas von meinen Fotos zu haben. Vielleicht ist es ja auch etwas für einen von euch?

Für diejenigen, die so einem Wandbild allerdings nichts abgewinnen können, habe ich zum Schluss noch ein paar andere (kreative) Einfälle, was ihr aus euren Fotoschätzen von der Festplatte machen könnt.

Vorschlag Nr. 1. Wenn ihr euch nicht entscheiden könnt, welches Foto das schönste ist, nehmt doch einfach alle. Oder zumindest eine größere Auswahl. Für die Wand rechts neben meinem Schreibtisch habe ich ungefähr 50 meiner liebsten Fotos auf Instagram Format zugeschnitten, bearbeitet und mir von einem Fotoservice zuschicken lassen. Mit doppeltem Klebeband an der Wand befestigt (bei Tapeten bitte aufpassen!) ergeben sie jetzt ein wirklich schönes Muster und lenken mich regelmäßig vom Lernen ab.

Vorschlag Nr. 2. Nehmt euch einen schönen Bilderrahmen ohne Bild und Rückwand (sodass man durchgreifen kann), umwickelt ihn so mit Band oder Schnur, sodass wäscheleinenartige Streben entstehen und befestigt eure Fotos dann mit Wäscheklammern an eben jenen Schnüren. Der Bilderrahmen sieht an die Wand gelehnt wirklich toll aus (eine genaue Anleitung findet ihr hierfür auch noch einmal in Nenis Youtube Video).

Vorschlag Nr. 3. Eine noch kreativere Lösung für eine wunderschöne Foto Wanddeko jenseits eines Wandbildes habe ich vor einiger Zeit im Internet gefunden. Die Idee ist schnell erklärt: Auch hier benötigt man Retro Prints, eine Schnur, Nägel, Hammer, einen Bleistift und etwas handwerkliches und künstlerisches Geschick. In einer Zeichnung bringt man zunächst seine Musteridee auf Papier, an der später die Fotos aufgehängt werden sollen. Diese zeichnet man dann mit dem Bleistift an der Wand an und hämmert an den entscheidenden Ecken die Nägel in die Wand. An diesen entlang wird dann die Schnur gespannt und am Ende verknotet. Neben einem tollen abstrakten Muster aus Schnur entsteht gleichzeitig eine Fotoleinwand der ganz besonderen Art, denn an der Schnur lassen sich nun eure Retro Prints mit Papier Clips anbringen (eine genaue Anleitung für dieses DIY findet ihr im Übrigen in diesem Video).

Gerade die letzte Idee finde ich wirklich total toll und muss sie unbedingt noch selber ausprobieren. Welche kreativen Ideen habt ihr, um eure Fotos an die Wand zu bringen? Haltet ihr überhaupt etwas davon, ihnen außerhalb der Festplatte in haptischer Form Leben einzuhauchen? Über Inspiration freue ich mich immer. Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

[Anzeige] Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem Online Fotoservice von CEWE entstanden. Trotz der erfolgten Bezahlung für die Präsentation der Leistungen von Onlinefotoservice.de auf meinem Blog, spiegelt dieser Text allein meine persönliche Meinung wider. Die Bilder sind ebenfalls von mir.

  1. Da sind ein paar nette Inspirationen dabei! Ich habe nie ernsthaft darüber nachgedacht meine Fotos entwickeln zu lassen, aber ich gebe dir Recht, haptische Bilder sind schon etwas Anderes. Vor allem das handliche Quadrat-Format gefällt mir richtig gut 😉

  2. Da sind ein paar schöne Ideen dabei! Ich muss gestehen, bei uns schlummern ebenfalls hunderte Gigabyte Fotomaterial auf unseren externen Festplatten. Seit geraumer Zeit überlegen wir uns nun schon, aus den schönsten eine Fotowand zu machen. Nur bislang wurde das irgendwie noch nichts 😉
    Liebe Grüße,
    Kathi

    • Ich habe auch lange hin und her überlegt, was ich mit den Fotos machen soll. Der Workshop hat dann den Anstoß dazu gegeben, dass ich mich endlich einmal hingesetzt und ausgemistet habe. 🙂

  3. Ach, ich wollte schon seit Ewigkeiten mal wieder „was an die Wand“ hängen!! Ich nehme mir das jetzt mal als ein Projekt für’s Frühjahr vor!!

    • Bilder an der Wand sind immer toll, vor allem wenn sie von einem selbst sind. Deshalb: Ich drücke dir die Daumen, dass du deinen Plan in die Tat umsetzt. 🙂

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