Reiseapotheke: Was muss mit? [Anzeige]

Tipps & Tricks für die Gesundheit auf Reisen

Der nächste Urlaub steht auf dem Plan, du freust dich schon wahnsinnig und denkst an alles
mögliche, nur nicht daran, krank zu werden. Wer will sich den Urlaub auch durch solche Gedanken
schon im Voraus verderben?
Trotzdem ist es immer ratsam, zumindest die Essentials dabei zu haben, die gegen eine verstopfte Nase, eine entzündete Schnittstelle oder eine fiese Erkältung helfen.
Vorweg sei gesagt: Diese Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, ich schreibe nur das auf,
was mir persönlich auf Reisen bisher weitergeholfen hat. Deine Reiseapotheke kann, muss aber
nicht die gleichen Bestandteile haben. Denn je nach Reiseziel, -dauer, -art und deinen persönlichen Bedürfnissen im Hinblick auf Medikamente kann es durchaus sein, dass du anderes mitnehmen solltest. Verstehe diesen Artikel als Rat- und Ideengeber und überlege dann, was du über die hier genannten Produkte hinaus noch benötigst.
Grundsätzlich ist es trotzdem sehr praktisch, immer einen kleinen Vorrat an Medikamenten für die
gängigsten Krankheiten auf Reisen dabei zu haben. Denn nach einer Apotheke zu suchen und dort
im schlimmsten Fall nicht das zu finden, was du brauchst, kann einfach dadurch umgangen werden, dass du im Voraus planst und das Wichtigste einpackst.

Wenn du unsicher bist, oder spezielle Bedürfnisse hast, dann ist es grundsätzlich die beste Idee, im Voraus mit deinem Arzt über die Reisepläne und die Mitnahme von Medikamenten zu sprechen. Außerdem kann er dir für den Zweifelsfall auch eine (englische) Bestätigung mitgeben, dass du die benötigten Medikamente wirklich mitführen darfst (Stichwort: Zoll).

Nun aber zu meiner Checkliste, die ich vor einer Reise immer im Auge habe.

Checkliste: Was muss mit?

Für die üblichen kleinen Wehwehchen helfen auch die Mittel, die du zu Hause im Schrank stehen
hast. Für die Reiseapotheke wären das zum Beispiel Präparate gegen…

  • Durchfall (z.B. Kohletabletten).
  • Schmerzen, Fieber, Schleimlöser (Aspirin, Paracetamol).
  • Husten (ich schwöre bei Husten immer auf Salbei Bonbons in Kombination mit
    schleimlösenden Präparaten).
  • Schnupfen (Nasenspray, gerade wenn man fliegt und die Nasennebenhöhlen dicht sind, ist das Spray eine Wohltat).
  • Schnitt- und Schürfwunden (Betaisadona, Zinksalbe, Bepanthen).
  • Insektenstiche (Fenistil Gel, Solventol oder ein Mückenstich Stift).
  • Sonnenbrand (präventiv: Sonnencreme, ansonsten: kühlende Creme mit wenig Fettanteil, die der Haut Feuchtigkeit spendet).

Impfungen & Malaria Prophylaxe / Stand-by Produkte

Wer in den Tropen unterwegs ist, oder auch in einem anderen Land, für das bestimmte Impfungen,
die über die Standardimpfungen hinaus gehen, angeraten sind, der sollte sich in jedem Fall im
Voraus darum kümmern. Bedacht werden muss dabei, dass Impfungen teilweise mehrfach über
einen längeren Zeitraum durchgeführt werden. Dies sollte unbedingt in die Reiseplanung
miteinbezogen und rechtzeitig abgeklärt werden!

Wenn eine solche Reise geplant wird, sollte außerdem mit dem jeweiligen Arzt besprochen werden, ob es sinnvoll ist, eine Malaria Prophylaxe in Form von sogenannten Stand-by Produkten im Gepäck zu haben.

Wichtig ist: Dran denken und lieber dabei haben als im Zweifelsfall ohne Lösung vor dem
Problem zu stehen.

Was sonst noch mit muss

In die Erste Hilfe Tasche gehören neben Medikamenten natürlich auch noch ein paar andere Sachen, die das Leben in Notsituationen sehr erleichtern können. Das wären zum Beispiel…

  • Wunddesinfektionsspray: Um jeder Entzündung schon im Keim vorzubeugen.
  • Pflaster/Sprühpflaster: Auch an Blasenpflaster denken, um die Wunde abzudecken (am besten nachdem sie desinfiziert wurde).
  • Eine Nagelschere: Zum Zuschneiden wenn man keine passgenauen Pflaster besitzt.
  • Eine Pinzette: Um Splitter o.ä. entfernen zu können.
  • Desinfektionsgel für die Hände: Besonders wichtig in Ländern, in denen man sich nicht häufig die Hände mit sauberem Wasser und Seife waschen kann.
  • Mullbinden / Kompressen: Wenn das Pflaster nicht mehr ausreicht.
  • Ein Mittel gegen Mücken: Zum Beispiel Teebaumöl.
  • Augentropfen: Für Leute wie mich, die beim Fliegen immer trockene Augen bekommen.
  • Fieberthermometer: Um im Zweifelsfall zu wissen, wie hoch deine Temperatur ist.
  • Persönliche Medikamente, die ohnehin eingenommen werden müssten.
  • Praktischer Ziploc Beutel: Hier kann man die Medikamente wunderbar verstauen und vor Wasser und Sand schützen.

Zum Schluss noch zwei Dinge, die bei dem Umgang mit Krankheiten auf Reisen immer beachtet
werden sollten: Es ist nie gut in Panik zu verfallen, aber ebenso wenig sollte man sich nicht
scheuen, im Zweifelsfall zum Arzt zu gehen. Ebenfalls ist es ratsam bei extrem günstigen
Präparaten zu überlegen, inwieweit diese Medikamente eventuell gestreckt sein könnten. Just sayin.

Jetzt wünsche ich euch eine gute Reise und drücke die Daumen, dass es keine Zwischenfälle gibt.

[Anzeige] Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Europa Apotheek entstanden. Trotz der erfolgten Bezahlung für die Präsentation der Leistungen von Europa Apotheek auf meinem Blog spiegelt dieser Text allein meine persönliche Meinung wider. Die Bilder sind ebenfalls von mir.

  1. Hallo Anna,

    toller Artikel und eine super Liste – du hast wirklich an so ziemlich alles gedacht.

    Gegen Mücken hat mir vor einer Zeit mal jemand Antibrum (heisst wirklich so) empfohlen. Ich habs ausprobiert und seit dem ist es auf dem Campingplatz immer dabei.

    LG

    Manu

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