Blick auf die Hansestadt Lübeck.

Mit Enterprise zum Lübecker Weihnachtsmarkt [Anzeige]

Es ist Samstagmorgen als ich in der Kieler Filiale der Mietwagenfirma Enterprise aufschlage. Draußen ist es neblig und ein bisschen trüb – norddeutsches Wetter wie man es kennt und liebt. Heute bin ich hier, um zusammen mit der Firma Enterprise im Rahmen einer Weihnachtskooperation den Lübecker Weihnachtsmarkt zu erkunden. Von meiner Wahlheimat Kiel ist das eine etwa 1 ½ stündige Fahrt, die ich mit einem mir zur Verfügung gestellten Mietwagen unternehme. Nach der Schlüsselübergabe mache ich mich mit dem Kombi vertraut und dann geht’s los: Auf die Straße, hinaus ins Abenteuer. Oder so.

Von nebligen Tälern und vergessenen Straßenschildern

Die Bundesstraße meiner Wahl ist von Nebel überzogen, einige Baustellenschilder drängeln sich am Straßenrand zusammen als ob ihnen kalt wäre. Ich bin froh um die Sitzheizung und die Tatsache, dass ich so früh losgefahren bin, denn ich begegne kaum jemandem auf dem Weg nach Lübeck.


In der Hansestadt angekommen, parke ich den Mietwagen am Burgtor und schlendere den Weg bis zum Markt zu Fuß durch die Gassen der Stadt.
Lübeck hat so viel Geschichte, die noch lebendig ist und in Form von alten Wohnhäusern und Gebäuden die Stadt bevölkert. Am bekanntesten ist die Stadt natürlich für ihr Marzipan und das Holstentor, das den Eingang zur Altstadt markiert. Aber auch über diese beiden Dinge hinaus ist Lübeck eine wunderschöne Stadt, die noch so viel mehr zu bieten hat.

Lübeck: Gänge und Höfe als Überbleibsel des mittelalterlichen Städtebaus

Eines davon sind die zahlreichen Gänge und Höfe, die an allen möglichen und unmöglichen Stellen abzweigen und dazu einladen, in sie einzutauchen und die Geschichte der Stadt wirklich zu erleben. Denn die Gänge und Höfe, die es so zahlreich in Lübeck gibt, sind Überbleibsel des mittelalterlichen Städtebaus. Einst gestiftet durch wohlhabende Lübecker Bürger wurden hinter den Straßenhäusern mit ihren Giebeln und repräsentativen Außenfassaden die sogenannten Buden gebaut. Dies deshalb, weil die Königin der Hanse, wie Lübeck auch genannt wird, eine starke Wirtschaft entwickelte. Da die Stadt damals aber noch durch Mauern geschützt war, wurde der Wohnraum rasch Mangelware. Und so wurden die Durchgänge erschaffen, durch die der heutige Lübeck Besucher noch immer wandeln und in eine Welt eintauchen kann, die sehr nah ans Mittelalter herankommt.

Mittelalterlicher Zauber in der alten Hansestadt

Die Buden, in der Regel zweistöckige Holzhäuser mit nicht mehr als einem Zimmer, sind heute nicht mehr erhalten. Sie dienten als Wohngelegenheit für diejenigen Arbeiter, die im Gewerbe des zugehörigen Straßenhauses beschäftigt waren. Die Nachfolger der Buden waren nun aus Stein errichtet und sind auch heute noch in vielen der Höfe zu besichtigen. Renoviert und in Stand gesetzt werden sie sogar noch bewohnt.
So in mittelalterliche Stimmung gebracht, wundert es mich nicht, als mir auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt ein Gewandeter entgegen kommt. Und auch der Markt selber spielt auf die Vergangenheit der Stadt an: Nicht nur die üblichen Buden, sondern auch ein Märchenwald und ein mittelalterlicher Markt machen die Weihnachtszeit in Lübeck zu etwas ganz Besonderem.

Weihnachtsmarkt: Drachenblut aus Trinkhörnern

Der mittelalterliche Teil des Weihnachtsmarktes liegt dabei etwas versteckt und umschlossen von Kreuzgängen und der Hinterwand des Rathauses auf einem gepflasterten Platz. An den Ständen wird Hexengalle und Bernsteingold angeboten, man bezahlt in Euronen. Ich genehmige mir ein Drachenblut, aka Glühwein (natürlich ohne Alkohol, denn ich muss ja auch noch zurückfahren) und genieße die Musik, die von einer Live Band gespielt wird.

Als die frühe Dämmerung einsetzt, denn wir nähern uns mit großen Schritten der längsten Nacht des Jahres, mache ich mich auf den Rückweg nach Kiel. Auch jetzt fahre ich wieder durch Nebel, an Feldern und alten Eichen vorbei bis mein Reisepartner sagt: „Guck mal, da steht Wild auf der Wiese.“
Ich schaue nach rechts und sehe ein paar Ohren im Nebel verschwinden. Sie könnten zu Rehen gehören. Oder, mit Blick auf den weihnachtlichen Mittelaltermarkt und die mysteriöse Stimmung, die der Nebel erzeugt, zu etwas Anderem. Aber das bleibt zum Glück nur ein Produkt meiner lebhaften Phantasie.

Bis wann der Markt geht Bis einschl. 30.12.2016
Wo du gut essen kannst Im Peter Pane, Breite Str. 1
Was du nicht verpassen darfst Den mittelalterlichen Teil des Weihnachtsmarkts am Rathaus

[Anzeige] Herzlichen Dank an Enterprise Rent-A-Car für die Einladung. Trotz der erfolgten Übernahme der Reisekosten spiegelt dieser Text allein meine persönliche Meinung wider. Die Bilder sind ebenfalls von mir.

  1. Hallo,

    den mittelalterlichen Teil des Leipziger Weihnachtsmarktes gefällt mir am besten, daher verstehe ich auch, dass dir der mittelalterliche Weihnachtsmarkt in Lübeck auch so gut gefallen hat.

    Ich wünsche dir ein frohes neues Jahr mit viel Gesundheit und vielen tollen Reisen.

    LG Myriam

    • Vielen Dank, Myriam! Dir auch ein frohes neues Jahr. 🙂

      Wenn du irgendwann mal dazu kommst, kann ich dir den Lübecker Weihnachtsmarkt definitiv empfehlen.

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