Auf Reisen schreiben [Anzeige]

Oder wieso Reiseerinnerungen nicht immer digital sein müssen

So grundsätzlich gesehen bin ich ja schon ein Fan davon, Erinnerungen zu digitalisieren. Denn mal ehrlich: Ich habe es noch nie geschafft, die ausgedruckten Fotos anständig in ein Fotoalbum zu kleben, sodass am Ende eine schöne Erinnerung daraus entstanden wäre. Eher im Gegenteil: Die meisten Bilder, die ich in haptischer Form besitze, liegen irgendwo neben alten Karteikarten von der Uni und Zeugnissen aus der Schule in der hinter letzten Schublade und warten bis heute darauf, in besagtem Album arrangiert zu werden. Auch die Grundidee, aus der mein Blog erwuchs, entstand genau deshalb: Ich wollte die alten Fotos und Erinnerungen schön aufbereitet irgendwo anschauen können und im Idealfall damit auch anderen Personen eine Freude machen.

Komischerweise gilt das alles aber nicht, wenn es ans Tagebuch schreiben geht. Fragt mich nicht wieso, aber ich habe einfach gerne ein Buch in der Hand, das ich selber beschrieben habe, in dem ich meine eigene Handschrift wiedererkenne, das vielleicht sogar den ein oder anderen Teefleck hat. Das ist persönlicher und wesentlich näher an meinen Gefühlen, als es ein Blog je sein könnte. In Letzterem bereite ich meine Gedanken auf, sodass auch andere an ihnen partizipieren können, in Ersterem finde ich sie, wann immer ich möchte, vollkommen ungefiltert wieder.
Und deshalb schreibe ich gerne Reisetagebuch. Händisch und völlig unmodern, meistens mit einem Kugelschreiber, das Buch auf den Knien abgelegt. Ich habe über die Jahre eine Vielzahl von Reisetagebüchern angesammelt, jedes ganz einzigartig. Allerdings habe ich mir meistens einfache, leere Notizbücher gekauft, die ich selber strukturieren musste.
Das Schreiben in diesen Büchern hat auf Reisen immer dann gut geklappt, wenn ich am Ende des Tages nicht völlig erledigt war und noch Reserven übrig hatte, die ich in die Dokumentation stecken konnte. Wenn ich aber nur noch kurz ein, zwei Stichpunkte vor dem zu Bett gehen anbringen wollte, war ich meist zu faul. Daher habe ich mich für meine nächste größere Reise nach einem vorstrukturierten Buch umgeschaut und bin über das JourneyBook gestolpert.

Dieses Reisetagebuch stellt vor allem eins zufrieden: Meinen Spieltrieb. Und das ist schon mal eine hervorragende Voraussetzung, um mit in meinen Koffer zu wandern. Insgesamt gibt es das JourneyBook für sechs Destinationen: Die USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Thailand und Südamerika.
Ich habe mich (aus naheliegenden Gründen) für das USA-Buch entschieden: Zum einen kann ich meine bereits unternommene Reise dort gut unterbringen und die nächste gleich anschließen. Es werden also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Sozusagen.
Das JourneyBook bringt aber auch noch andere Pluspunkte mit, die ich persönlich für ein Reisetagebuch extrem praktisch finde. So finden sich Infos zum jeweiligen Land, etwa die amerikanischen Maßeinheiten, und eine lustige Liste von Fun-Facts im Buch. Besonders Ersteres hätte ich auf meiner ersten USA Reise mehr als einmal gut gebrauchen können. Aber auch die Reise-Challenges sind eine tolle Möglichkeit, seinen Urlaub mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Auch im Hinblick darauf, dass ich immer gerne viel zu viel einpacke, war natürlich ebenfalls die Größe ein wichtiger Faktor bei der Wahl meines nächsten Reisetagebuches. Da passte das JourneyBook mit seinen relativ überschaubaren Abmessungen im DinA5 Format genau in mein Beuteschema.

Was mir auf den ersten und zweiten Blick jedoch leider nicht so gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass das JourneyBook keinen festen Einband hat. Dadurch verrutscht das Cover gerne und die Seiten können leicht verknicken. Zwar ist es so leichter, aber ein fester Einband wäre meiner Meinung nach trotzdem geeigneter – besonders, da das Buch im Idealfall ja viel herumgetragen werden sollte.

Insgesamt hat mir das JourneyBook aber trotzdem sehr gut gefallen und für meine nächste größere Reise bin ich gut gerüstet und schon gespannt darauf, ob das Schreiben auch in anstrengenden Momenten durch die gute Struktur des Buches einfacher wird. In jedem Fall werde ich aber, genau wie mit meinen anderen Notizbüchern, eine einzigartige Erinnerung haben, mit der ich mich immer in einer stillen Minute auf die Couch setzen und an die Erlebnisse, meine Gefühle und Erinnerungen zurückdenken kann. Und das ist doch der Sinn eines Reisetagebuchs, oder?

Gewinnspiel *ist beendet*

Wenn ihr auch gerade auf der Suche nach einem tollen Reisetagebuch seid oder einfach ein schönes Geschenk für eine reisebegeisterte Person abstauben möchtet, dann jetzt mal die Ohren gespitzt: Ich verlose eines der sechs JourneyBooks in Form eines 100%-Gutschein-Codes an einen von euch.

Am Gewinnspiel teilnehmen könnt ihr, wenn ihr mir auf Facebook folgt oder Leser meines Blogs seid, das 14. Lebensjahr vollendet habt, euer Wohnsitz in Deutschland liegt und ihr mir unter diesem Facebook Post oder direkt unter diesem Beitrag in der Kommentarfunktion meines Blogs die folgenden Fragen beantwortet: Führst du Reisetagebuch? Und wohin genau soll es bei deiner nächsten Reise gehen?

Die Verlosung läuft bis einschließlich den 22.11.15 und ich gebe den Gewinner am 26.11.15 in diesem Beitrag bekannt.

Der Gewinner meldet sich dann bitte innerhalb von drei Tagen unter diegradwanderung@gmail.com. Ich werde ihm dann einen 100%-Gutschein-Code übermitteln, mit dem er sich sein Wunsch JourneyBook auf dieser Website kostenlos bestellen kann.

Die genauen Teilnahmebedingungen findet ihr hier: Teilnahmebedingungen.

Herzlichen Glückwunsch! Gewinnerin des 100%-Gutschein-Codes für ein JourneyBook ist Marie. Bitte melde dich bei mir, damit ich dir den Code per Mail zuschicken kann.


[Anzeige] Herzlichen Dank an JourneyBook für die Bereitstellung des Reisetagebuchs USA. Trotz der kostenlosen Zusendung spiegelt dieser Text allein meine persönliche Meinung wider. Die Bilder sind ebenfalls von mir.

  1. Ich brauche auch immer ein Journal in meiner Handtasche. Nicht unbedingt um meine Reisen zu dokumentieren aber viel mehr um meine Inspirationen und Ideen festhalten zu koennen. Ich finde dass geht einfach am Besten mit einem Buch und handgeschrieben. Die digitalen Notizen sehe ich mir meist nicht mehr an und wie du schon sagtest, es hat ‚etwas‘ wenn man zu einem handgeschriebenen Text zurueck kehrt. Nostalgie und ich finde, dass der Schreibprozess an sich auch sehr viel mehr eine Idee entfalten kann als wenn man alles schnell schnell ins Handy tippt.

    Caz | Style Lingua

    • Ja, Ideen halte ich auch gerne fest. Gerade auch für den Blog; da habe ich auch ein eigenes Notizbuch für, das ich immer mit rumschleppe – nur für den Fall, dass mir was einfällt, was sofort notiert werden will und nicht im Smartphone verstaubt. 🙂

      Herzlich,
      Anna

  2. Hallo,
    bisher habe ich keine Reisetagebuch geführt, aber ich fahre bald nach NY meine größte Reise bisher und da wäre so ein Reisetagebuch genau richtig!

    Viele Grüße Sonija O.
    folge auf FB

    • Ja, New York ist wirklich eine schöne Stadt! Dann wünsche ich dir viel Glück beim Gewinnspiel, du wanderst mit in den Lostopf. 🙂

      Herzlich,
      Anna

  3. Hallo Anna,

    schöne Aktion und da mache ich gerne mit. Und ja ich schreibe Reisetagebuch, wenn auch nicht immer bis in die letzte Konsequenz. Auf meiner letzten Reise durch Namibia bin ich gerade wieder zu Papier und Stift zurück gekehrt. Einfach, weil es praktischer war einfache Notizen schnell aufzuschreiben, anstatt das Netbook wieder und wieder aus der Tasche zu kramern. Zudem wollte ich es nicht dem Dauerstaub aussetzen, den ein trockenes Land eben so mit sich bringt. Ich hatte einen kleine Blog & ein Bleistift für die Notizen dabei. Leider zerfleddert dieser sehr schnell und einen Einband halte ich für durchaus sinnvoll. Auf der nächsten Reise zu den Iguazú Fällen, nach Paraguay, Uruguay, Argentinien und zurück ins brasilianische Porto Allegre werde ich bewußt aufs Laptop verzichten. Ich reise allein als Backpackerin und möchte mich weder mit schwerer Technik belasten, noch mich zum Ziel von Dieben machen. Also werde ich auch hier wieder zu Stift und Papier greifen.

    Ich bin schon gespannt, wie andere so ihre Reisen verarbeiten.

    Sonnige Grüße Marlene

    • Hallo Marlene,

      ja, Technik ist zwar meistens sehr nützlich, aber robust ist sie eher nicht. Einem Buch aus Papier traue ich auch viel mehr zu und wenn es dann doch mal kaputt geht, ist es auch nicht so schlimm – war ja nicht so teuer.

      Dann drücke ich dir die Daumen beim Gewinnspiel!

      Herzlich,
      Anna

  4. Bis jetzt habe ich noch nie ein Reisetagebuch geführt, aber ich finde die Idee super! 😉 Würde das gern bei meiner nächsten USA Reise machen, die wahrscheinlich nächstes Jahr stattfinden wird. 😉

    Viele Grüße
    Marie

    • Na dann wird es ja höchste Zeit, dass du mit dem Reisetagebuch schreiben anfängst. 🙂

      Ich drücke auch dir die Daumen beim Gewinnspiel. Möge der Zufall entscheiden. 🙂

  5. Ahoi Anna,
    wie du ja weißt Reise ich beruflich sehr viel und spiele in der Tat länger mit dem Gedanken so etwas wie ein Journey zu führen. Gerade jetzt wo ich in den USA bin und wieder einmal verdammt viele Eindrücke sammel.
    Das Buch selbst würde wunderbar zu dem USA Trip passen den ich jetzt gerade mache 🙂 meine nächste geplante Reise führt mich sehr wahrscheinlich nach Kanada, eine Flugzeug Bekanntschaft besuchen. Wer weiß schon wo es mich zwischendurch beruflich hin verschlägt – aber auch dort gibt es so oft so viele Dinge zu entdecken, die man zwar auf iPhone und co. festhält – aber letztlich wird doch selten mehr als ein Instagram Post draus.

    Liebe Grüße aus Texas, yihawwwww,
    Pascal

    • Hi Pascal,

      leider ist das Gewinnspiel schon abgelaufen. 🙁 Aber Reiseerinnerungen lassen sich ja auch so gut festhalten. 🙂

      Liebe Grüße.

  6. Hi Anna,
    das Journeybook will ich mir auch noch kaufen, wenn ich meinen California Roadtrip mache. 🙂 Hast du es auch bei Melanie von goodmorningworld gefunden?
    Liebe Grüße

    • Hallo Anna,

      nein, ich hatte eine Kooperation mit JourneyBook, deshalb haben sie mir eins gestellt, das ich testen durfte (kommt bei meinem US-Urlaub natürlich wieder zum Einsatz). 🙂

      • Hi Anna,
        das ist natürlich auch top! Bin schon gespannt, was du alles so erlebst und freue mich jetzt schon riesig auf deine Karte. Sie wird Teil eines Dekorationsprojekts in meinem Büro. 🙂

        LG

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