Go East! Amerika aus dem Flugzeugfenster

Sechs Stunden von Los Angeles nach Honolulu. Ein Inselflug zwischen Maui und Oahu. Eine Zwischenlandung in Dallas – all diese Stunden verbracht eingepfercht in der Holzklasse mit nur einem Lichtblick: Dem Fenster. Zwar ist mein Weg vom Westen der USA zurück ins beschauliche Kiel wesentlich komfortabler gewesen als der der Menschen, die mit dem Slogen Go West! die Besiedlung des westlichen Gebiets des nordamerikanischen Kontinents vorantreiben wollten. Trotzdem gab es auch für mich auf der Luftlinie zwischen den großen Metropolen der USA einiges zu entdecken. Was das war, das möchte ich mit euch in einer Art Flugtagebuch teilen. Denn auch von oben sind die Vereinigten Staaten einfach ein absoluter Hingucker.

Von Maui nach Honolulu

Irgendwo muss man ja anfangen, deshalb beginne ich mit dem westlichsten Punkt meiner Reise: Maui. Gestartet von der zweitgrößten Insel des Achipels Hawaii konnte ich diese wunderbare Luftaufnahme einfangen, als das Flugzeug sich Richtung Oahu nach links kippte.

Oahu from airplane window

Aloha Oahu

Kurz danach, nämlich nicht einmal dreißig Minuten später, quasi einen Katzensprung, landete ich wieder auf der Hauptinsel Hawaiis: Oahu mit dem weltberühmten Honolulu. Beim Landeanflug hatte ich schon gar nicht mehr mit einem Fotomotiv gerechnet. Dann aber lag die Insel auf einmal vor mir, fast wie aus Jurassic Park entsprungen.

Welcome to Los Angeles

Der Flughafen von Honolulu ist einer der wenigen, die ich wegen seiner Ruhe wirklich geschätzt habe. Natürlich trifft das nicht auf alle Bereiche zu, wohl aber auf sein grünes Herz: Einen Garten mit Teichen und Bänken zum relaxen. Sechs Stunden später durfte ich dann allerdings wieder einem anderen Flughafen gegenübertreten, mit dem ich leider keine besonders positiven Erinnerungen verknüpfe: Dem LAX – Los Angeles International Airport. Nichtsdestoweniger war der Anflug auf diese riesige Stadt mitten in der Nacht schon der Wahnsinn.

Grand Canyon von oben

Am frühen Morgen ging es weiter in Richtung Zuhause. Dazu wollte aber erst einmal der Westen der USA überquert werden und mit ihm die Gegend rund um den Grand Canyon. Wo genau ich mich auf diesem Foto gerade befunden habe? Keine Ahnung. Aber es kann nicht weit von Flagstaff gewesen sein.

Noch ein Stückchen weiter hat mich die Landschaft unter dem Flugzeugbauch auf einmal mit diesen landwirtschaftlich bebauten Flächen überrascht. Von oben sah das einfach unfassbar kleinteilig und gleichzeitig wunderschön aus.

Cowboyhüte in Texas

Kurz vor Dallas in Texas schoss ich dieses Foto. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, wie verdammt warm es auf dem Boden sein würde und das, obwohl erst April war. Das sollte ich spätestens erfahren, nachdem das Flugzeug kurz darauf auf dem Dallas/Forth Worth International Airport aufsetzte.

Nach Tacos und den obligatorischen Cowboyhüten (echt, ich bin nicht mit der Erwartung in Dallas gelandet, tatsächlich welche auf echten Menschenköpfen zu sehen – nun ja, falsch gedacht) ging es nonstop bis nach Frankfurt. Irgendwo zwischen Dallas und dem Atlantik ist dann dieses Foto entstanden.

Insgesamt war der Flug quer über die USA eine der vielfältigsten Flugerfahrungen, die ich je hatte. Es gab einfach so wahnsinnig viel zu entdecken; die Landschaft hat die vielen vielen Stunden in der Blechbüchse fast vergessen gemacht. Und die Fotos erinnern mich immer wieder daran, warum ich das Fliegen trotz meiner juckenden Augen, den mörderisch engen Sitzen und dem halbaufgewärmten Essen so sehr liebe. Warum ich erst richtig angekommen bin, wenn ich spüre, wie der Schub mich in den Sitz drückt und mein Magen einen kleinen Salto macht, wenn das Flugzeug abhebt.

Aufruf zur Blogparade!

Nach dieser Ode an das Flugzeugfenster und das Fliegen möchte ich nun zu meiner zweiten Blogparade aufrufen und euch fragen: Zu welchem eurer Flugzeugschnappschüsse könnt ihr mir die schönste, herzzerreißendste, lustigste, dramatischste oder erinnerungswürdigste Geschichte erzählen? Was werdet ihr nie wieder vergessen, wenn es ums Fliegen geht?

So macht ihr bei der Blogparade mit

Wenn ihr an meiner Blogparade zum Thema „Blicke aus dem Flugzeugfenster“ teilnehmen möchtet, schreibt bis zum 31. Dezember 2017 einen Artikel auf eurem Blog, in dem ihr auf diesen Beitrag verlinkt.
Anschließend hinterlasst ihr mir einen Kommentar unter diesem Beitrag mit dem Link zu eurem Artikel, damit ich keinen Beitrag übersehe. Alle Beiträge zur Blogparade sammle ich unter diesem Artikel, damit ihr euch auch die anderen Teilnehmer-Beiträge anschauen könnt. Wer die Blogparade noch über seine Social Media Kanäle ein bisschen bekannter machen möchte, der ist dazu natürlich auch herzlich eingeladen! 🙂

Wie ihr an das Thema herangeht, bleibt ganz euch überlassen. Falls ihr keinen Blog besitzt, schreibt mir doch einfach euer besonderes Flugzeugerlebnis hier in die Kommentarspalte. Auch wenn ihr schon einen älteren Beitrag zu meiner Frage habt, könnt ihr diesen gerne einreichen.

Ich freue mich auf eure Beiträge!

Teilnehmer

Steffi von sy-yemanja.de

  1. Ich habe einen älteren Artikel über ein Flugerlebnis das ich, bzw mein Hund, nie vergessen werde – allerdings ohne Blick aus den Fenster! Schau einfach ob es passt! Ich lass dich jedenfalls verlinkt.
    Liebe Grüße
    Steffi
    https://www.sy-yemanja.de/2016/08/18/ein-vielfliegerhund-erzaehlt/

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